füllt den gewaltigen Resonanzraum des Augsburger Gaskessels mit einer sich ständig verändernden Klanglandschaft. Gesteuert durch das 70 Meter lange Foucault Pendel erklingen die Töne von Bachs C-Dur Präludium in hypnotischer Langsamkeit.
Synchron zur Pendelperiode baut sich das Stück Note für Note über eine Zeit von 10.000 Sekunden auf. Ausgehend vom Grundklang des C-Dur-Akkords entwickelt sich der Klangraum über einen Wechsel von spannungsvollen und reinen Harmonien zum Schlussakkord über dem mächtigen Basston der etwa fünf Meter hohen C-Pfeife.
Auch wenn die Veränderung der Pendelebene, hervorgerufen durch die Rotation der Erde, dem Auge verborgen bleibt, macht die sich beständig ändernde Harmonik die Bewegung unseres Planeten sinnlich erfahrbar.